Coronaimpfung ab sofort bei uns möglich

 

Seit dem 07.04. können wir Coronaimpfungen durchführen. Wir bekommen zunächst nur Impfstoff für ca. 20 Impfungen pro Woche. Entsprechend ist die Nachfrage sehr viel größer als das Angebot. Ebenso wie im Impfzentrum muss auch ich daher streng priorisieren und die Wartezeit auf einen Termin kann im Einzelfall sehr lang sein.

 

So bekommen Sie bei uns einen Impftermin:

 

1. Schritt: Aufnahme in unsere Impfkartei

Grundvoraussetzungen für die Impfungen bei uns sind, dass Sie bei uns Patient sind und weder eine Erstimpfung in einem der Impfzentren erhalten haben, noch bereits Termine in diesen  vereinbart haben (in diesem Fall nehmen Sie die Termine im Impfzentrum wahr).

Für die Aufnahme in die Impfkartei bitte ich Sie, sich nach Möglichkeit über unser Onlineformular zu melden, sodass unnötige persönliche Kontakte, lange Wartezeiten am Telefon und die Überlastung unseres Praxisteams vermieden werden können. Sollten Sie damit Schwierigkeiten haben, kann dies auch ein/e Angehörige/r oder ein/e Bekannte/r für Sie übernehmen. Ist dies nicht möglich können Sie sich auch telefonisch über 0781/41444 in unserer Impfkartei registrieren lassen.

 

Bitte geben Sie an, wenn Sie nur bestimmte Impfstoffe möchten, bzw. nicht möchten. Dies werden wir selbstverständlich berücksichtigen. Da wir im Vorfeld nicht sicher wissen, welchen Impfstoff wir bekommen und hierauf auch keinen Einfluss haben, kann sich dadurch jedoch Ihre Wartezeit erheblich verlängern. Wir impfen gemäß der aktuell gültigen STIKO-Empfehlung.

 

Bitte sehen Sie von Rückfragen bezüglich Ihres Impftermins ab. Sie werden keine Antwort bekommen und belasten damit unnötig unsere Ressourcen.

 

Selbstverständlich dürfen Sie sich parallel um einen Termin im Impfzentrum bemühen. Bitte sagen Sie uns aber ab, sobald Sie dort einen Termin haben.

 

2. Schritt: Priorisierung innerhalb unserer Impfkartei – Sie müssen nichts weiter tun!

 

Oberstes Ziel der gesamten Impfkampagne ist das Verhindern von Todesfällen und schweren Verläufen von COVID-19. Aus diesem Grunde werden Patienten mit einem besonders hohen Risiko eines schweren Verlaufes zuerst einen Termin bekommen. Die Priorisierung wird von mir persönlich durchgeführt. Hierbei gehe ich grundsätzlich nach der Priorisierungsleitlinie der STIKO  und nach der auf dieser Grundlage für Baden-Württemberg angepassten Version vor. Als Hausarzt habe ich den Vorteil, dass ich den Gesundheitszustand meiner Patienten genauer kenne, als das eine starre Leitlinie vorgeben kann. So kann es  sein, dass beispielsweise ein 69-Jähriger Patient mit einer Kombination aus mehreren schweren Vorerkrankungen, die für sich allein gesehen gemäß der Leitlinie nicht zu einer höheren Priorisierung führen würden, von mir früher geimpft wird als ein 71-Jähriger Patient ohne jede Vorerkrankung. 

 

3. Schritt: WIR rufen Sie zur Terminvereinbarung an. – Seien Sie erreichbar!

 

Bitte sehen Sie von Rückfragen bezüglich Ihres Impftermins ab. Wir vergessen Sie nicht! Wir rufen Sie in der Regel in der Vorwoche der geplanten Impfung an und vereinbaren einen Termin. Da wir erst am Liefertag sicher wissen wieviel und welchen Impfstoff wir bekommen, können wir keine langfristigen Termine ausmachen. Aus dem gleichen Grund kann es leider auch zu spontanen Änderungen kommen. Beispielsweise müssten wir einen bereits vereinbarten Termin für eine 35-Jährige Kranken- und Gesundheitspflegerin (berufliche Indikation) kurzfristig absagen, wenn wir mit einer Biontech-Lieferung gerechnet hatten und stattdessen den laut STIKO für unter 60-Jährige nicht mehr empfohlenen AstraZeneca-Impfstoff geliefert bekommen. In diesem Falle rufen wir – ebenso wie bei kurzfristen Absage seitens des Patienten - zügig einen Ersatzpatienten mit entsprechender Priorisierung an. Wir werfen keinen Impfstoff weg! Ich bitte daher um Verständnis für gegebenenfalls spontane Änderungen des Termins.

 

4. Schritt: Bürokratie und Aufklärung – Bitte um Ihre Mithilfe

 

Leider geht es nicht ohne Bürokratie. Damit uns der Papierkram möglichst wenig aufhält, erledigen Sie bitte folgende Dinge VOR dem Impftermin

 

- Durchlesen der Aufklärungsbögen

- Ausfüllen des Anamnesebogen

- Ausfüllen des Einwilligungsformular soweit möglich

- Notieren Sie sich eventuelle Fragen für das persönlichen Aufklärungsgespräch

- Bringen Sie Ihren Impfpass und falls vorhanden auch Ihren Allergieausweis mit

- Mitbringen entsprechender Formulare für Kontaktpersonen Pflegebedürftiger/Schwangerer

- Mitbringen der Arbeitgeberbescheinigung bei Impfung aus beruflichen Gründen

 

Ohne die vorliegenden Papiere dürfen wir leider keine Impfung durchführen! Bitte herunterladen, ausdrucken und durchlesen.

 

Die Aufklärungsbögen, Anamnesebögen und Einwilligungserklärungen finden Sie hier.

Wenn sowohl Vektorimpfstoff als auch mRNA-Impfstoff für Sie grundsätzlich in Frage kommt bitte vorsorglich mit beiden Aufklärungsbögen wie oben beschrieben verfahren, da wir im Vorfeld nicht sicher wissen, welchen Impfstoff wir bekommen.

 

Die Kontaktpersonenformulare und Formulare für den Arbeitgeber finden Sie für den jeweiligen speziellen Fall unter den entsprechenden Punkten hier. 

 

5. Schritt: Durchführung der Impfung und Nachbeobachtung

 

Nach Durchsicht der oben genannten Papiere, Klärung eventueller Fragen und persönlicher Aufklärung erfolgt die Impfung und der Eintrag in Ihren Impfpass. Da es in sehr, sehr seltenen Einzelfällen zu schweren allergischen Reaktionen kommen kann bleiben Sie nach der Impfung 15 Minuten zur Nachbeobachtung in der Praxis. Für den sehr unwahrscheinlichen Fall einer schweren allergischen Reaktion haben wir Notfallmedikamente vor Ort.

 

6. Schritt: Zweitimpfung

 

Der Termin für Ihre Zweitimpfung wird Ihnen bei der ersten Impfung mitgeteilt. Falls Sie nachweislich an Corona erkrankt waren wird nur eine Impfung durchgeführt – mit Mindestabstand von 6 Monaten zur Erkrankung.

Stand jetzt wird die zweite Impfung im Normalfall mit dem gleichen Impfstoff wie die erste Impfung durchgeführt werden. Leider werden auch beim Zweittermin wieder Anamnesebogen und Einwilligungsformular benötigt. Der Impfabstand wird von uns grundsätzlich nach STIKO-Empfehlung festgelegt. Die Empfehlung sieht vor die Zweitimpfung mit möglichst großen Abstand (innerhalb des zugelassenen Zeitraumes) von der Erstimpfung durchzuführen. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass bereits ca. 2 Wochen nach der ersten Impfung eine gewisse Schutzwirkung der Impfung festgestellt werden konnte und ein Ziel daher ist möglichst vielen Menschen eine zeitnahe Erstimpfung zu ermöglichen. Aus oben genannten Grund halte ich diesen möglichst langen Impfabstand für sinnvoll. In einigen Fällen werden wir urlaubsbedingt einen kürzeren Impfabstand wählen müssen, der aber selbstverständlich innerhalb der Zulassung liegt und Ihren Impferfolg nicht beeinträchtigt.

 

Bei der Beendigung der Coronapandemie mitzuhelfen hat für mich oberste Priorität. Der wichtigste Schritt hierfür ist die Impfung. Sollten in den nächsten Monaten große Mengen Impfstoff für meine Praxis verfügbar sein, werde ich meine Praxisstrukturen dahingehend anpassen möglichst viele Patienten impfen zu können. Ich bitte daher um Verständnis sollte es zu Absagen von planbaren Termin wie beispielsweise Check-Ups kommen.

 

 

Dr. med. Sebastian Drees,     07.04.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

Update: COVID-19-Impfterminvergabe für alle über 70 Jährigen ab sofort über 116117 und www.impfterminservice.de 

Patienten über 70 benötigen somit auch kein ärztliches Attest mehr über relevante Vorerkrankungen. Personalausweis, Impfpass und Terminbestätigung genügen.  Da die Impfstoffnachfrage aktuell noch sehr viel größer ist als das Angebot, kommt es zu langen Wartezeiten bei der Terminvergabe. 

17.03.2021

Update zu Impfpriorisierung und Impfattest

Liebe Patienten,

durch die Verfügbarkeit des Astra-Zeneca-Impfstoffes können ab sofort zahlreiche weitere Personengruppen im Alter von 18-64 Jahren einen Impftermin bekommen. Warum ich auch diesen Impfstoff empfehle, sehen Sie hier. 

Eine Zusammenstellung, welche Personengruppen nun konkret bei uns in Baden-Württemberg impfberechtigt sind, finden Sie hier: Viele weitere Menschen sind ab sofort impfberechtigt: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)

Wenn Sie aufgrund einer der unter dem Link genannten Erkrankungen impfberechtigt sind UND bereits einen Impftermin haben, bekommen Sie von Ihrem Hausarzt eine entsprechende Bescheinigung. Wenn Sie von mir hausärztlich betreut werden, möchte ich Sie bitten dieses "Impfattest" telefonisch oder online über unser Rezeptformular zu bestellen und hierfür NICHT in die Sprechstunde zu kommen. Dies würde zum Einen unsere Kapazitäten sprengen und andererseits in Zeiten der Kontaktbeschränkung auch einen unnötigen Kontakt darstellen. Nach Bestellung können das Impfattest dann am nächsten Praxisöffnungstag abholen oder falls gewünscht können wir es Ihnen auch per Post zuschicken. Kosten entstehen Ihnen hierfür nicht. 

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. med. Sebastian Drees

27.02.2021

HIER GEHT ES ZU UNSEREM CORONAVIRUS BZW ATEMWEGSINFEKT-KONTAKTFORMULAR

 

Seriöse Informationsquellen:

https://www.ortenaukreis.de/corona Tagesaktuelle Information zur Situation im Ortenaukreis

http://www.rki.de  Tagesaktuelle Information des Robert-Koch-Instituts über die Situation in Deutschland

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/impfen_node.html   Seriöse Information zu allen Fragen zum Thema Impfen

http://www.infektionsschutz.de Informationsseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

https://coronavirus.jhu.edu/map.html  Karte der bestätigten Fälle weltweit der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore